Warum Supetar und nicht Bol?

Die Insel Brac zählt, wie viele andere Destinationen in Kroatien auch, zu den begehrten Urlaubszielen. Vorausgesetzt man ist bereit eine weite Anreise auf sich zu nehmen, denn immerhin geht es bis nach Split, um dann mit der Fähre das angepeilte Ziel - Supetar - zu erreichen. Diesmal allerdings als Busreisende. Erstmals nahmen wir dabei die Leistungen von THV-Reisen in Anspruch!

Auf Brac waren wir vor mehr als zwanzig Jahren schon einmal (damals mit dem Flieger). Auch die Ferienanlage kannten wir bereits, die nun Waterman Svpetrvs Resort heißt und um ein vielfaches größer und schöner ist. Mehrere Hotels, Restaurants und unzählige Appartements warten hier auf die zahlreichen Gäste. Freizeitangebote sowieso und gutes Essen natürlich auch. Alles zu beschreiben würde den Rahmen der Story eindeutig sprengen, es empfiehlt sich daher die unzähligen Informationen im Internet abzurufen oder - noch besser - selbst dort hin zu fahren. Schon allein der sauberen Strände wegen, wobei wir jenen von Banj bevorzugten, der uns feinsten Sand (!!) unter den Füßen spüren ließ!

Da wir das nahe gelegene Split bereits kannten und auch wussten, dass die Stadt wenig zu bieten hat, verbrachten wir - entgegen unserer sonstigen Gepflogenheiten - die vier Tage (die uns nach Abzug der An- und Abreise blieben) fast zur Gänze auf der Insel und genossen die Annehmlichkeiten der riesigen Anlage. Das klare Wasser lud täglich zum mehrmaligen Baden ein, denn auch die Temperatur war bereits recht angenehm. Dazwischen und abends gab es immer wieder Spaziergänge und zweimal schnürte ich auch die Laufschuhe.

Um der Überschrift gerecht zu werden will ich natürlich unseren Ausflug zum berühmtesten Strand der Insel, dem Goldenen Horn beschreiben. Wir nahmen dazu den öffentlichen Bus, der nach ca. 50 Fahrminuten Bol erreicht. Von oben kommend sah man recht bald das markante Wahrzeichen der Insel, welches wir über den von der Stadt aus führenden, bewaldeten Weg bald erreichten. Die Spitze mit dem feinen Kiesstrand war schon gut mit Badegästen belegt. Zu unserer Verwunderung gab es kaum Schattenplätze, aber auch keine sonstigen Stationen (Bars, Cafe's, Wassersportartenlte, usw.) die zum Verweilen einluden. Unser Fazit: Schön zum Ansehen (überhaupt von oben), aber den besseren Urlaub macht man sicher in Supetar. Daher fuhren wir gleich mit dem nächsten Bus (einigermaßen enttäuscht) wieder zurück!

Was gibt's noch zu erwähnen?
Im Urlaub gab es auch einen Grund zum Feiern, nämlich den Geburtstag meiner Frau, den wir in angenehmer Atmosphäre zelebrierten. Erwähnenswert ist natürlich auch, dass die Reise das gehalten hat, was vom Veranstalter versprochen wurde und dass wir sehr gut und sicher chauffiert wurden. Trotzdem wissen wir, dass wir noch immer nicht zu jenen gehören für die ein Bus zu den bevorzugten Verkehrsmitteln zählt! Nicht nur weil der Chauffeur selbst zu den weniger freundlichen Menschen zählte. Dass der Urlaub aber sehr schön und erholsam war und das Ziel richtig gewählt, das wissen wir!


Weitere Bilder finden sich - hier
Und einen lohnenden Blick in's Ressort bietet das nachfolgende Video:

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen