Stiftslauf: Topveranstaltung mit Topergebnis!

Nachdem ich - im Gegensatz zum Vorjahr - heuer sehr wenige Wettbewerbe bestreite und die bisherigen noch dazu unter meinen Erwartungen geblieben sind, gibt es heute ein erfreuliches Ergebnis! Im Vorjahr wurde der Laufclub St. Georgen gegründet. Die Proponenten sind großteils "alte Hasen" und haben sogleich auch den "Stiftslauf" ins Leben gerufen. Heuer fand diese Veranstaltung zum zweiten Mal statt und nachdem ich im Vorjahr nur Gutes darüber hörte, nahm ich heuer daran teil. Und das war gut so!

Der Lauf ist vorwiegend als Trail-Lauf zu sehen, geht zwischendurch einige Nebenstraßen entlang, der Hauptteil aber im Wald der wunderschönen Ferienregion Längsee/ St. Georgen. Dass dabei auch so manche Höhenmeter zu bewältigen sind, versteht sich von selbst, was dann auch die Gefahr bei solchen Strecken darstellt. Denn wenn die Steigungen zu rasch angegangen werden, rächt sich das bitter. Und so ist es auch schwer eine Taktik zu planen, wenn es andauernd auf und ab geht!

Nachdem ich die Zeiten des Vorjahres angesehen und meine derzeitige Verfassung eingeschätzt habe, nahm ich mir vor, die 9,7 KM unter 50 Minuten zu laufen. Der Beginn war angenehm, ging es doch zuerst die Straße hinab, um dann recht bald in den Wald zu gelangen. Und wie bereits erwähnt, die Strecke hatte es wirklich in sich. Unangenehm war dann auch, dass der letzte Streckenabschnitt ziemlich ansteigend war. Man wird aber mit einem einzigartigen Zieleinlauf belohnt, denn dieses liegt (wie auch der Start) im Innenhof des mächtigen Stiftes St. Georgen. Das muss man erlebt haben. Erlebt haben muss man auch das Veranstaltungsteam, welches ein Superrennen, mit etlichen Teilveranstaltungen auf die Beine stellte, welches in Worten schwer zu beschreiben ist, aber lobenswert erwähnt werden muss. Danke an dieser Stelle an alle!

Die Teilnehmer wurden nach erbrachter Leistung nicht etwa mir einer mageren Kost abgespeist, sondern mit einem ausgiebigen Menu (!!) aus der vorzüglichen Stiftsküche. Bei der Siegerehrung, bei der alle TeilnehmerInnen bedacht und erwähnt wurden (!) durfte ich dann aufs Treppchen steigen, denn mit einer Zeit von 00:49:23 wurde ich erster meiner Altersklasse und erhielt - neben einem großen Pokal - auch noch Sachpreise.

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