Ein Leserbeirat vertritt die Leser! Aber wie?

Das Leserforum bzw. der Leserbeirat der Kleinen Zeitung im offiziellen Text:
25 Mitglieder bilden das Kärntner Leserforum, in der Steiermark gibt es ein ebenso starkes Pendant. Die Mandatare wurden aus rund 500 Freiwilligen ausgewählt, die das Team der Kleinen Zeitung für den Zeitraum eines Jahres mit ihren Verbesserungsvorschlägen unterstützen. Das Plenum gibt Rückmeldung zu Inhalten, bringt Ideen ein, testet neue Produkte, schreibt Kolumnen und fungiert als Anwalt der Leserschaft. Die Kleine Zeitung möchte so den Dialog mit ihren Lesern intensivieren.

Im nebenstehenden Foto ist das aktuelle Team des Kärnter Leserforums zu sehen. Rechts in der Mitte schaut übrigens der Schreiber dieser Zeilen heraus.
(Foto: Kleine Zeitung).
Durch klick aufs Bild gibt's mehr Infos!

Ich bin also einer jener, die im Juli des Jahres 2017 in diesen erlauchten Kreis der Leserbeiräte aufgenommen wurden. Einem Projekt, welches erstmals von der größten Bundesländer-Zeitung initiiert wurde und welches nun schon mehr als ein halbes Jahr läuft. Nachdem ich in dieser Aufgabe ja auch die Leser und Leserinnen vertreten soll will ich mit diesem Posting einen Aufruf zum Feedback starten - denn ich will auch eure Meinung hören!! (mehr dazu am Ende des Artikels).

Um die Tätigkeit der Leserbeiräte näher zu bringen will ich nachfolgend eine Zwischenbilanz ziehen:
Kleine Zeitung (c) Markus Traussnig
Der Kern des Ganzen sind die regelmäßigen Treffen der Teams, die im Abstand von ca. drei Monaten, sowohl in Kärnten, wie auch der Steiermark stattfinden und bei denen zuvor festgelegte - wie auch individuelle - Themen abgehandelt werden. Einmal ging es um die generelle Ausrichtung des Blattes und die Zukunft der Printausgaben. Dann wieder um Nationalratswahl, aber auch um die Ethik in der Berichterstattung und zuletzt natürlich um die kommende Landtagswahl in Kärnten. uvm.

Dabei ist für mich stets beeindruckend wie aktiv sich alle Leserbeiräte einbringen und dabei gewisse Schritte gut heißen, in manchen Dingen aber auch hart ins Gericht gehen. Dass das Ganze von der Kleinen Zeitung sehr ernst genommen wird zeigt die Top-Besetzung mit der man uns gegenüber tritt und auch eine hohe Wertschätzung demonstriert. Da ist die Chefredaktion immer vertreten, leitende Redakteure sowieso, aber auch Redaktionsmanager und sonstige Verantwortliche. Sehr spannend finde ich, dass wir immer wieder ins Tagesgeschehen eingebunden werden und z.B. Redaktionssitzungen beiwohnen und so auch erleben, wie schnell heutzutage gearbeitet werden muss um alle Kanäle zeitgerecht bedienen zu können! Da hat sich wahrlich viel verändert!

Da ich meine Aufgabenstellung sehr ernst nehme und dabei auch etwas bewegen will, mein Job aber zeitlich begrenzt ist hoffe ich auf eure Unterstützung. Ihr könnt (bzw. sollt!) über mich Lob, Vorschläge und Kritik einbringen! Dazu gibt es folgende Möglichkeiten:
- einerseits per E-Mail Adresse, lautend auf reinhard.huber@leserforum.at
- oder über die nachfolgende Feedback-Seite, die ihr anonym (!) ausfüllen könnt!
Egal wie oder was ihr macht, aber bitte macht was!!

Ein Jubiläum - 50 Jahre E&R!

Diesen Beitrag widme ich jener Frau, die ich am 10. Feber 1968 kennen lernte.
Genau deshalb haben wir dieser Tage unser 50-jähriges Jubiläum begangen. Im nachfolgendem Blogbeitrag geht es ein wenig darum
- wie geht man mit so einer langen Beziehung um
- wie feiern wir diesen Anlass und
- wo waren wir?

Ich bin 1949 geboren und meine Frau E. drei Jahre später. Zurück gerechnet heißt das, dass wir zum Zeitpunkt unseres Kennenlernens noch sehr jung waren. Natürlich sind wir uns schon vorher begegnet, ich war zuvor aber noch unter ihrer Wahrnehmungsgrenze angesiedelt. Bedingt dadurch, dass E. aus einem strengen Elternhaus stammte musste ich sie - mit Hilfe ihrer Schulkolleginnen - in eine "Falle locken"! Das bedeutet, dass sie damals "zufällig" mit den gemeinsamen Freundinnen in einem zu dieser Zeit sehr beliebten Treffpunkt unserer Generation traf - beim "Stern"!

Die Teenager-Jahre waren anders als heute, vieles geschah ohne Wissen der Eltern, Facebook, WhatsApp & Co waren noch weit entfernt. Wir hatten nicht einmal ein Telefon! So verabredeten wir uns stets über "mehrere Ecken" zu den anfangs eher seltenen Treffen. Trotzdem, es hat ordentlich gefunkt, wurde mehr und mehr und führte fünf Jahre später zur Hochzeit. Dann natürlich mit Wissen, Einverständnis und im Beisein der Eltern!

50 Jahre im Rückblick zu beschreiben würde den Rahmen des Beitrages sprengen. Aus einem schüchternen Erstkontakt wurde jedenfalls die Liebe und Frau meines Lebens und mein Anker der mir die Bodenhaftung gibt, wenn ich sie verliere. Wir haben viel das uns verbindet, verstehen uns prächtig und sind auch gerne unterwegs. Egal ob Reisen in unterschiedliche Regionen und Städte, Ausflüge und Wanderungen, Konzerte oder sonstige Veranstaltungen. Neben Beruf und Familie schafften wir es auch ein tolles Eigenheim - mit viel persönlichem Einsatz - zu bauen und freuen uns über die beiden wunderbaren Töchter, die unser ganzer Stolz sind!

Natürlich gab es immer wieder auch dunkle Tage und Wochen, die uns aber letztendlich stark machten. Der Zusammenhalt in unserer Familie ist enorm, die gegenseitige Wertschätzung groß und der Spaßfaktor kommt selten zu kurz. Wir wissen auch, dass sich mit den Jahren Beziehungen verändern und trotzdem Liebe bleibt, auch dann wenn die Schmetterlinge im Bauch weitestgehend verflogen sind! Nach all den Erfahrungen und dem bisher Erlebten sind wir uns sicher eine gute und immerwährende, partnerschaftliche Entscheidung getroffen zu haben.

So war es auch klar und logisch, so einen Anlass nicht spurlos vorüberziehen zu lassen. Ideal also das Jubiläum mit einem Thermenurlaub zu verbinden, den wir um diese Jahreszeit zumeist sowieso machen. Diesmal ging es aber nicht - wie so oft - nach Ungarn oder Slowenien, sondern in die Therme Geinberg, wo wir uns vier Tage verwöhnen ließen. Eine gute Wahl übrigens, denn das Angebot ist enorm, die Therme riesig, das Vitalhotel ein Traum und das Essen haubenverdächtig!

Vier Tage sind nicht viel, daher dienten diese vorwiegend der Ruhe und Entspannung und natürlich dem ganz besonderen Jubiläum - 50 Jahre E&R! Neben sehr persönlichen Geschenken gab es am Jahrestag einen über das Hotel organisierten Blumenstrauß und nach dem ausgiebigen Frühstück ein Glas Sekt. Der Tag selbst verlief wie er halt in einer Therme verläuft - angenehm, erholsam, harmonisch. Erfreulich dann der Ausklang des Abends, denn in der Hotelbar trat ein Künstler auf, den man bei uns nicht kennen muss, der aber das Zeug zu mehr hat - der Pianist und Sänger Thomas Casata. Der junge Mann spielte am Klavier und sang, wie ich es zuvor in dieser Form noch nie gehört hatte. Angetan von seiner Art Musik zu machen bat ich ihn - dem Anlass entsprechend - ein Lied für uns zu spielen, was er dann auch gerne tat und uns mit einem musikalischen Ständchen zum Jahrestag gratulierte. Ein schöner Abschluss!

Abschließend kann allen Paaren nur empfehlen "dran zu bleiben", denn eine Beziehung ist etwas Besonderes. Voraussetzung ist halt, dass dafür etwas tut, sich nicht wegen jedem Sch.. in den Haaren liegt oder gar trennt. Es heißt also regelmäßig daran zu arbeiten, dass eine Partnerschaft etwas Beständiges ist und bleibt! Genau deshalb haben wir das nächste 50er-Jubiläum im Visier, welches wir in fünf Jahren feiern und dann etwas mit unserer Hochzeit zu tun hat ...!

Fitness im Studio?

Man kennt mich eher als Läufer und weniger als einen der regelmäßig ein Fitnessstudio aufsucht. Es ist also schon viele Jahre her seit ich das letzte Mal einen Fitnesstempel von innen sah. Wenn man es allerdings richtig und mit fachlicher Unterstützung betreibt ist das eine feine Sache. Hinzu kommt ja, dass man als Läufer den Körper zu einseitig belastet, dass sich die Muskeln verkürzen und dieser Umstand wiederum zu verletzungsbedingten Pausen führt.

Der Grund warum ich pausierte ist einfach erklärt: Nachdem meine zu kurze, aber äußerst intensive Laufkarriere im Jahr 2011 - bedingt durch meine Rheuma-Erkrankung - zu früh endete, ergab das Fitnesstraining keinen Sinn mehr. Wie denn auch, wenn der Körper schmerzt und viele Übungen einfach nicht durchführbar sind. Schade war es allemal, weil es mir gut tat und ich nach meiner beruflichen Veränderung (langsames Gleiten in die Pension) mehr Zeit hätte.

Ein kleiner Einblick ins Innere Aktiv & Vital Forum Althofen
Meine Erkrankung ist kein Thema mehr und wer mich kennt weiß, dass aufgeben sowieso nicht zu meinem Wortschatz gehört. Ich habe daher erfolgreich dagegen angekämpft und freue mich, dass ich schon längst wieder meine 30 bis 40 Laufkilometer pro Woche herunterspule. Nur Wettbewerbe gibt es keine mehr. Obwohl, hin und wieder juckt es ja doch und ich werde schwach, wie im letzten Jahr bei Kärnten läuft!

Egal! Nachdem auch meine Frau durch gezieltes Training ihre Kreuzschmerzen in den Griff bekommen und ich einen sportlichen Ausgleich benötige, meldeten wir uns vor einiger Zeit bei einem alten Bekannten, Erwin Wernegger. Dieser war lange Zeit Mitarbeiter in einem St. Veiter Fitnessstudio, hat vor Jahren im selben Ort seinen eigenen Traum verwirklicht und ist im Vorjahr damit nach Althofen übersiedelt. Eine weise Entscheidung, wie sich's zeigt!

Warum trainieren wir nun also im Aktiv & Vital Forum? Weil es hier ein modernst ausgestattetes Studio gibt in dem sich sowohl die "Kraftlackl" wohl fühlen, wie auch jene, die einfach für ihren Körper etwas tun wollen. Der Hauptgrund liegt aber darin, dass Erwin ein Tüftler und bekannt dafür ist, dass er auch sehr akribisch an Gelenk- und Rückenproblemen herangehen kann und zumeist Mittel und Wege findet diese zu mildern. Unter bester fachlicher Betreuung trainiert man hier außerdem gelenkschonend und gezielt auf medizinisch zertifizierten Fitnessgeräten. Das holzbetonte Ambiente ist angenehm und in dieser Branche eher selten!

Es hat sich viel verändert in unserer Zwangspause. Die Geräte wurden moderner und vielfach entfällt die lästige händische Einstellung. Das Armband mit deinen Daten hinhalten - das war's dann auch schon. Dass man an den Ausdauergeräten am Bildschirm auch das Internet nutzen kann, gehört ebenfalls zum Standard. Da vergessen einige leider warum sie eigentlich hier sind. Wir selbst nehmen das reichhaltige Angebot zzt. zweimal pro Woche in Anspruch. Während meine Frau bei diesem Rhythmus bleiben wird, werde ich auf einmal reduzieren, da ich ja noch drei Laufeinheiten pro Woche unterbringen will. Uns gefällt's jedenfalls!

Im nachfolgenden Imagevideo bekommt man einen kleinen Einblick in die angenehme Atmosphäre des Studios,
auf die Menschen dahinter und die Trainingsmöglichkeiten

Jahreswechsel 2018, Poetisch kommentiert!

Einmal im Jahr fasse ich meine Gedanken zum Jahreswechsel in Verse. In den meisten Fällen erstelle ich daraus eine Karte, die zusätzlich noch ein paar persönliche Zeilen beinhaltet. Diesmal habe ich auch ein einfaches Video daraus gemacht und zusätzlich auch selbst besprochen. Das will ich euch nicht vorenthalten! Ich hoffe, es gefällt!

 


Allen die hier hin und wieder reinschau'n, vielen Dank dafür!
Ich hoffe, ihr kommt auch im neuen Jahr hin und wieder vorbei!
Euch und euren Lieben alles Gute im neuen Jahr!
Und was immer ihr vorhabt, es möge gelingen!

Liebe Grüße - Reinhard

25.000 Tage nach meiner Geburt - ein Rückblick!

Wenn man am, so wie ich, am 29. November 2017 25.000 Tage alt ist, dann kann man davon ausgehen, dass es diesen "Geburtstag" nur einmal im Leben gibt! Dem Anlass entsprechend und entgegen meiner sonstigen Gepflogenheiten, schreibe ich heute ein wenig über mich! Achtung: Es kann ein wenig länger werden!

1966 mit Bruder Gernot
1956 beim Urlaub in Lignano
Es war - zurückgerechnet - der 19. Juni 1949 als ich um 01:00 Uhr morgens in St. Veit an der Glan das Licht der Welt erblickte. Meine Eltern waren schon da und empfingen mich hoch erfreut! Die ersten Jahre wohnten wir in einer kleinen Wohnung (zwei Zimmer!) bei meiner Großmutter. Mir war's egal, weil Oma's sind eh immer super! Für meine Eltern weniger, daher gab es irgendwann einen Umzug in eine neue Wohnung, die zwar auch nur zwei Zimmer hatte, aber es war "unsere"! Noch dazu gab es gegenüber den "Jahn-Turngarten" Spaß-Garantie, da sich hier regelmäßig viele Gleichaltrige trafen um hier die Freizeit zu verbringen. Mit vielen bin ich noch heute freundschaftlich verbunden!
Noch ein paar Worte zu meiner Familie. Natürlich wünschte ich mir immer wieder ein Geschwisterchen. darauf musste ich siebzehn Jahre warten, denn erst 1966 kam mein Bruder Gernot zur Welt. für den ich aber mehr sein durfte, denn unser Vater verstarb viel zu früh! Meine Mutter ist natürlich auch schon betagt, genießt aber noch immer ihre heiß geliebten Kaffeehausrunden in der Stadt!

1961, in der Hauptschule
Da meine Eltern lange Zeit leider mit sich selbst beschäftigt waren nutzte ich den so gewonnen Freiraum, was sich natürlich eher negativ auf meinen schulischen Erfolg auswirkte. Sofern man das so nennen kann. Meine Jugend war trotzdem eine schöne und unbeschwerte Zeit, mit tollen Mitschülern, unter denen sich in der Hauptschule auch ein gewisser Wolfgang Puck befand!
1970, mein Stolz, mein erstes Auto
Aufgrund der familiären Voraussetzungen und meiner Faulheit gehörte ich nicht zu den Klassenbesten, musste aber auch keine Klasse wiederholen. Zu früh nahte der "Ernst des Lebens", der mich zur Kelag brachte, wo ich meine Lehre als "Radiomechaniker" absolvierte. War nicht mein Berufswunsch, aber mein Vater kannte da jemanden ...! Bis heute wird mir das zweifelhafte Privileg zuteil, der einzige Lehrling zu sein, den die Kelag nicht behalten hat. Egal, es wartete eh das Bundesheer auf mich!

Liebeserklärung in den Bergen
Zu meiner Zeit (1968) war da noch ein ordentlicher "Zund" drinnen mit wenig Freiraum. Dieser genügte aber um in dieser Phase meine große Liebe und heutige Frau kennenzulernen - Elisabeth! Sie hübsch, intelligent, zielstrebig! Ich? Na ja! Das bedeutete, wenn ich sie behalten will muss ich was ändern - und das tat es auch. Das zeigt auch mein Werdegang bei Siemens in Klagenfurt, der mich vom einfachen Monteur bis zum Abteilungsleiter führte.
1978 bei Siemens. Mit Herbert
Da es bei einem großen Konzern immer wieder Veränderungen gab, wurde 1982 leider auch meine Abteilung österreichweit liquidiert. Da sich nichts adäquates anbot begannen meine Wanderjahre. Diese brachten mich jeweils in der Position eines Verkaufsleiter u.a. zu Zumtobel-Licht, Knoblich-Licht und Stylux-Deutschland) und weiter in die Bürotechnik (Verkaufsleiter Canon Kopiersysteme) und wirkten sich für meine berufliche Karriere sehr vorteilhaft aus!. Dem nicht genug, stieg ich noch in den Bankenbereich ein und wurde Geschäftsstellenleiter für Kärnten und Steiermark bei der Factor-Bank! Ich lernte unglaublich viel!

Hochzeit 1973
Nicht nur das Berufsleben entwickelte sich positiv, sondern auch jenes im privaten Bereich. Meine Traumfrau heiratete ich im Jahr 1973. Es dauerte dann ein wenig bis wir uns beruflich und finanziell so festigten um in unsrer Heimatstadt St. Veit ein Eigenheim zu erreichten und danach eine Familie zu gründen, aus der zwei wunderbare Töchter hervorgingen. Natürlich gab es bei Familienmitgliedern teils schwere Krankheiten zu überstehen, unliebsame Verwerfungen und daher auch immer wieder schwierige Zeiten zu meistern. Wir lernten damit sehr gut umzugehen? Ich glaube hier mit Stolz behaupten zu können, dass wir - nicht nur deshalb - eine starke Familie mit einem guten Zusammenhalt geworden sind!

Start in die Selbstständigkeit
Beruflich gab es ab 1995 einen Paradigmenwechsel - ich wurde selbstständig! Da ich lange Jahre als Verkäufer bzw. Verkaufsleiter tätig war begann ich mit dem was ich gut konnte - verkaufen! Ich startete also mit einer Handelsagentur, wobei der Schwerpunkt bei drucktechnischen Produkten lag (Mauspads z.B. waren damals noch sehr gefragt). Bald verlagerte sich mein Interesse hin zur Beratung, wo ich mich zunehmend um angehende Jungunternehmer kümmerte.
15 Jahre UGP, eine schöne Feier
Natürlich habe ich dabei so manches vermurkst und meine Familie in bedrohliche Situationen gebracht. In Summe entwickelte sich meine  Tätigkeit aber so gut, dass ich diese zunehmend im Auftrag namhafter Institutionen durchführen konnte, wie z.B. im Gründerservice der Wirtschaftskammer Kärnten, Den Großteil meiner Beratertätigkeit verbrachte ich als Projektleiter im UGP (Unternehmensgründungsprogramm). Ein Erfolgsprogramm des AMS, umgesetzt von den Partnerfirmen bit Management und ÖSB Consulting. So schätze ich mich glücklich auch heute noch im Umfeld der Unternehmensgründungen tätig sein zu dürfen. Eine wunderbare und lohnenswerte Aufgabe!

Mit meiner Familie
Mit meiner Familie und speziell mit meiner Frau waren wir stets sehr aktiv, haben viele Ausflüge und Urlaube unternommen, auch wenn so manche nur ganz kurz ausfielen. Die Kinder genossen eine gute Ausbildung, haben studiert und sich - in jeder Hinsicht - prächtig entwickelt. Natürlich sind sie irgendwann flügge geworden um mit ihren Lebenspartnern in anderen Regionen (Graz/ Faakersee) zu wohnen und zu leben. Beruflich haben sich beide einen guten Namen gemacht, sie haben auch sehr hart und erfolgreich dafür gearbeitet. Wir sind sehr stolze Eltern!
40 Jahre E&R (© Berger)

Meine Frau und ich machen viel gemeinsam. Erst recht nachdem wir beide das Pensionsalter erreicht haben. So findet man uns regelmäßig bei Veranstaltungen, Theaterbesuchen, Städte-, Fern- und Schiffsreisen, so manchen Urlauben am Meer, aber auch in Thermen. Erfreulicherweise haben wir dabei viele gemeinsame Interessen. Wo wir weniger Übereinstimmungen haben sind die Hobbies. Während meine Frau sehr gerne im Garten arbeitet, streife ich als begeisterter Läufer durch die Gegend.
Nach dem NYC-Marathon
Obwohl als "Spätzünder" hat die Begeisterung für diesen Sport dazu geführt, dass ich Spuren dahingehend hinterlassen habe, dass ich einen Laufverein (LC Vitus) gründete, einen Laufevent (Sonnenlauf) ins Leben gerufen und viele Menschen in jeder Hinsicht "bewegt" habe. Hinzu kam, dass ich zunehmend Gefallen an Wettbewerben fand, die mir etliche Stockerlplätze eingebracht haben und mich bis zum berühmten "New York City Marathon" führten.

Einen Tiefschlag, den ich selbst nur teilweise überwunden habe passierte im Jahr 2011. Nur wenige Wochen nach dem Gewinn eines Viertelmarathons war ich bewegungsunfähig, Diagnose Rheuma! Das traf mich hart und unerwartet. Ich will hier auch nur so weit eingehen, dass ich mich nie unterkriegen lasse und schon gar nicht von dieser Krankheit. Das bedeutet konkret, dass es natürlich Jahre gedauert hat dieses schmerzvolle Leiden in den Griff zu kriegen. Ich behaupte aber, dass mir dies ganz gut gelungen ist. Trotzdem bedeutete es das Ende einer wunderbaren und äußerst intensiven Lauf-Ära, die reich an Erfahrungen war! Natürlich sieht man mich wieder auf meinen Laufstrecken, Wettbewerbe sind aber kein Thema mehr - und wenn, dann natürlich Charity-Läufe!

Mein Start mit der VAWIS-Gruppe
Trotz Ruhestand bin ich noch immer als "Gründervater" ein gefragter Experte in diesem Bereich und arbeite als selbstständiger Unternehmer noch immer bei den oben genannten Firmen. Zusätzlich habe ich im Vorjahr VAWIS gegründet, die Vereinigung aktiver Wirtschaftssenioren. In der Gruppe finden sich zwischenzeitlich echte Wirtschaftskapazunder.
Was bringt die Zukunft?
So bleibt "Altes Wissen" erhalten, welches dem Markt in verschiedenster Form zur Verfügung gestellt und auch zunehmend genutzt wird!

Abschließend kann ich für alles was ich in den letzten 25.000 Tagen erlebt habe nur DANKE sagen. Danke vor allem meinem Kraftfeld - meiner Familie. Natürlich meinen lieben Freunden und Weggefährten und all jenen mit denen ich beruflich zusammenarbeiten darf und durfte. Wenn ich so im Schnelldurchgang zurückblicke bin ich überzeugt, das Leben liebt mich und meint es gut mit mir!

Laufstrecken im Ausland: Central Park - New York

Gab es bisher Tipps zu Laufstrecken aus der Heimat, so ist heute New York City (NYC) das Ziel der nachfolgenden Vorstellung. Der Grund liegt darin, dass dieser Tage eine der größten und spektakulärsten Laufveranstaltungen der Welt stattgefunden hat, der NYC Marathon, der stets am ersten Sonntag im November zig-tausende Athleten in die Millionen-Metropole bringt. Im Jahr 2009 hatte ich selbst die Möglichkeit an diesem Marathon teilzunehmen, aber auch im wohl berühmtesten Stadtpark der Welt zu laufen. nachfolgend also mein November-Tipp!

Jackie Kennedy Reservoir, Richtung Westen (© RHuber)
Damals wohnte ich in Sichtweite zum Central Park, was in jeder Hinsicht praktisch war. So war es (nicht nur im Sinne der Worte, sondern auch tatsächlich) sehr nahe liegend, dass ich gleich nach dem größten Laufabenteuer meines Lebens die Gelegenheit nutzte den riesigen Park morgens im Laufschritt zu erkunden. Ausgangspunkt war also das Hotel Wellington, von wo man geradeaus in den Park hineinlaufen kann. Mein Ziel war diesen zur Gänze und entgegen des Uhrzeigersinns zu umrunden.  Es war ein wolkenloser Herbsttag und obwohl ich zeitig unterwegs war kreuzten schon sehr viele Menschen meinen Weg.

Westseitig zurück zum Ausgangspunkt (© RHuber)
Ich steuerte den breiten Weg nach rechts an, der sich zu Beginn Center Drive nennt und der Länge nach in den East Drive übergeht und den ich somit ostseitig bis zu seinem Ende weiterlaufe. Bald wird die 79th St und kurze Zeit später die 85th St Transverse überquert um dann gleich über den riesigen See zu staunen der sich vor mir auftut und den ich in dieser Dimension nicht erwartet hätte. Dem Jacqueline Kennedy Onassis Reservoir welches ziemlich genau in der Mitte liegt und fast die gesamte Breite des Centralparks einnimmt. Hier heißt es innehalten den See und die dahinter in den Himmel ragende und stets beeindruckende Skyline zu genießen.

Lohnt sich ein Urlaub am Kreuzfahrtschiff?

Die MSC Preziosa
Kürzlich unternahmen meine Frau und ich eine schöne und unvergessliche Reise um Westeuropa. Unvergesslich auch deshalb, weil ich am Weg vom Hamburger Flughafen zum Schiff mein Handy in einem unbekannten Taxi mit unbekanntem Ziel vergaß. Nachdem die unglaubliche Geschichte (HIER nachzulesen) noch am selben Tag ein Happyend fand konnten wir uns voll auf die Kreuzfahrt konzentrieren, die uns mit der MSC Preziosa von Hamburg bis nach Genua führte!

Im ersten Beitrag geht es um den mehrtägigen Aufenthalt bzw. dem Leben auf der MSC Preziosa aus unserer Sicht. Die Beschreibungen zu den einzelnen Stationen (Hamburg, Zeebrügge, Southhampton, La Coruna, Lissabon, Gibraltar, Barcelona) folgen demnächst!

Unsere Balkonkabine
Da wir bereits im Jahr 2013 mit der bewährten Flotte von MSC Kreuzfahrten unterwegs waren (siehe LINK) kannten wir uns bereits ein wenig aus und nahmen daher auch wieder eine (sehr geräumige) Balkonkabine der Kategorie Fantasica. Diesmal im 13. Stock. Ganz oben ist empfehlenswert, das letzte Stockwerk unter dem Freizeitbereich des darüber liegenden Oberdecks weniger. Denn bedingt dadurch, dass dieses über die Kabine hinausragt hat man eine Art Vordach mit Sichteinschränkungen. Hinzu kommt, dass die fleißigen Bienen des Schiffes sehr früh mit dem hörbaren Putzen beginnen.

Oberdeck bei Schönwetter!
Bleiben wir bei den Oberdecks, die bei Schönwetter natürlich gut besucht sind. Hat man hier doch etliche Swimmingpools und viele Möglichkeiten zum Relaxen. Nachteilig wirkt sich hier vielleicht die hohe Dichte an so genannten Proleten aus, die hier öffentlich ihren vermeintlichen Luxus zur Schau stellen. Dass tun sie vorwiegend indem sie sich lautstark unterhalten, unmöglich benehmen und ein unappetitliches Essverhalten an den Tag legen! Sie sind erfreulicherweise die Minderheit!

Laufstrecken in Kärnten: St. Veit - Muraunberg

Du läufst immer die gleiche Strecke?
Du suchst Abwechslung?
Du kennst aber kaum Alternativen?
Ersteres ist sowieso die schlechteste aller Lösungen, weder sportlich und motivierend schon gar nicht! Wenn es Spaß machen und/ oder etwas bringen soll, dann sollen die Laufeinheiten abwechslungsreich sein. Aber wo und wie findet man diese? Heutzutage im Internet! Nicht nur deshalb begann ich kürzlich einige meiner Laufstrecken hier im Blog vorzustellen. War es zuletzt der Track zum Ranftlhof, geht es heute wieder in den Wald bzw. Berg hinein, zu einer Strecke die sich lohnt zu laufen. Ruhig, anspruchsvoll und Natur pur!

Track St. Veit: Muraunberg
Der Muraunberg ist mein "Heimberg" und gleichzeitig auch der St. Veiter Hausberg! Er bietet viele Möglichkeiten, die nachfolgend beschriebene ist eine davon. Schon an der Karte rechts sieht man, dass es verwirrend werden kann. Daher habe ich versucht die Strecke so gut wie möglich zu beschreiben. Bitte diesbezüglich auch an den Fotos und dem GPSies-Track (mit selbst erklärenden Ansichten und Detailinformationen) am Ende des Blogbeitrages zu orientieren.

Wie zuletzt auch beginnen wir den Lauf wieder beim Hallenbad St. Veit. Von da starten wir hin zur Glan um am südlich gelegenen Weg bis zur Firma Porsche zulaufen und der Klagenfurter Straße entlang noch ein kurzes Stück nach links bis vor zur Orientierungstafel, wo viele Wanderwege beginnen.
Wir laufen also den normalen, breiten Weg hinauf, bis es nach zwei Kilometer scharf nach links geht. Der Weg führt dann wieder zu einer Rechtskurve und geht immer weiter nach oben, bis wir zu einer kleinen Lichtung kommen, an der eine Bank steht. Da geht es nun hinter der Bank im zick-zack und über Wurzeln weiter bis zu einem breiten Weg der rechts nach oben führt.

Es wird ein wenig dunkler und enger, aber auch weich, wurzelig. Kurz ein Stück nach unten, letztendlich aber doch wieder nach oben, vorbei an geschlägertem Holz. Fast oben laufen wir den Weg nicht gerade weiter, sondern scharf nach rechts und nach ein paar Metern nach links. Der höchste Punkt ist erreicht, das bedeutet, wir laufen endlich nach unten und gelangen recht bald zu einer Lichtung an der wir sofort nach links laufen.

Verona, Nabucco und der Gardasee

Im Jahr 2002 war ich das erste Mal in Verona, allerdings nur bei einem Zwischenstopp im Zuge einer Frankreichreise. Obwohl kein "Wiederholungstäter" wusste ich, dass dies nicht das letzte Mal war. Fünf Jahre später buchten meine Frau und ich einen Verona-Trip mit Opern-Besuch in der berühmten Arena di Verona! Aida stand am Programm. Und obwohl ich nicht zu den ausgewiesenen Opernfans zähle war ich von der Darbietung, wie auch der Atmosphäre angetan. Natürlich nutzten wir die Gelegenheit die bezaubernde Stadt näher kennen zu lernen die viel Geschichte in sich trägt. Wie auch jene von Romeo und Julia, deren Haus mit Balkon ein Touristenmagnet ist!

Letztes Jahr ein Kurzausflug nach Verona. Bei schlechtem Wetter heizte Adele in der zweifach ausverkauften Arena mit ihrer kraftvollen Stimme so ein, dass sich die Wolken bald verzogen und wir ein Konzert der Extraklasse genießen konnten!

Vor einigen Tagen ging es wieder nach Verona. Die Anreise war insofern beschwerlich, weil wir nicht die einzigen waren, die sich auf den Weg machten. Staus ohne Ende verlängerten die Anreise recht ordentlich! Unser Quartier - das SHG Hotel Verona - lag auf dem Weg von der Autobahn in die Stadt. Es ist ziemlich neu renoviert, sehr sauber und empfehlenswert!

Nach einem ausgiebigen Stadtbummel bei dem wir den Flair der Stadt ebenso genossen wie ein köstliches Eis oder ein feines, italienisches Abendmahl machten wir uns wieder auf den Weg zur Arena. Man muss rechtzeitig da sein, wenn man keine Platzkarten hat, denn die Steinstufen der hinteren Ränge sind bald besetzt! Dann warten wir bei sommerlichen Temperaturen bis endlich Verdi's Nabucco beginnt. In der aktuellen Aufführung hat Regisseur Arnaud Bernard den Opern-Klassiker von jedem biblischen Bezug befreit, modernisiert und zu einer antiösterreichischen Oper gemacht, was mich als Nichtkenner nicht störte.
Die Musik war ja die selbe und die Vorführung war genauso beeindruckend wie das Bühnenbild und die Gesangsdarbietungen mit großem Aufgebot. Der Gefangenenchor selbst eine beeindruckende und stimmgewaltige Szene (siehe aktuelles Video ganz unten)! Danach ging es noch auf einen Drink in den nach wie vor belebten Gassen der Altstadt!

Kärnten läuft und (m)ein Comeback!?

Sechs Jahre Wettkampf-Abstinenz liegen hinter mir, bis vor ein paar Tagen! Kenner wissen den Grund, der in einer langjährigen und dauerhaften Krankheit liegt. Es gab aber zunehmend gesundheitliche Fortschritte, die Ausfälle wurden weniger und die Laufeinheiten regelmäßiger. Das führte dazu, dass ich bereits zweimal beim Charity-Event "Wings for Life Run" mitmachte. Aber so ein richtiger Wettkampf ist halt doch etwas anderes! Was lag also näher als bei der größten Laufveranstaltung des Südens - Kärnten Läuft - einen Test zu wagen. Wohl wissend, dass die alten (Best-)Zeiten nicht mehr erreichbar sind. Darum geht und ging es hier auch nicht, sondern um endlich wieder einmal "Laufluft" zu schnuppern, Freunde zu treffen, dabei sein zu können! Daher ab zum Kärnten läuft Viertelmarathon!

Im Gegensatz zum ordentlich verregneten Vortag begann der Sonntag etwas kühl, aber vorwiegend sonnig. Ideales Laufwetter also! Und so versammelten sich am Spitz der Halbinsel in Pörtschach so an die 1.500 Menschen zum Start. Unter ihnen auch der amtierende Bundeskanzler Christian Kern mit Frau! Die Stimmung war gut, wohl auch weil die Antenne Kärnten musikalisch ordentlich einheizte. Ein Moderator machte zusätzlich gute Stimmung und interviewte einige Teilnehmer. Die Frage, die er dabei oft stellte gefiel mir gut. Nämlich, "Wann ist der Lauf für dich erfolgreich?"! Nicht an mich, beantwortet habe ich sie trotzdem: Wenn ich einen gleichmäßig, lockeren Lauf absolvieren und das Ziel unter einer Stunde erreichen kann!

Und? Hat sich der persönliche Erfolg eingestellt? Ja, weil sich mein Wunsch (siehe oben) mehr als erfüllte. Denn ursprünglich hatte ich an eine Zeit von 5:35 Minuten/ KM gedacht die für meinen Plan notwendig gewesen wäre. Gleich von Beginn an pendelte ich mich aber bereits bei einem Schnitt von 5:18 min/ KM ein um überraschenderweise festzustellen, dass noch mehr ginge (was sich dann auch am schnelleren Tempo gegen Ende hin bemerkbar machte)! Ein Risiko einzugehen wäre unsinnig gewesen und die tatsächliche Zielzeit von 55:53 Minuten ist für mich sowieso ein absoluter Wahnsinn und nach so vielen Entbehrungen mehr als ich mir je erträumt hatte!

Die weite Reise einer Hochzeitskarte aus dem Allgäu!

Wenn Menschen den Bund der Ehe schließen dann gibt es neben den "Klassikern" auch viele schöne Bräuche. Einer davon ist Karten mittels Luftballons steigen zu lassen, in der Hoffnung, dass diese auch gefunden werden weil das den Brautleuten zusätzliches Glück bringt. Das haben auch Nora & Florian gemacht, die sich in Buxheim, im deutschen Allgäu, am 7. Juli 2017 das Ja-Wort gegeben haben! Wahrscheinlich sind dann auch etliche Ballons gestartet worden und ebenso wahrscheinlich ist es auch, dass so manche schon beim Start "verglühten". Der Wunsch einer möglichst langen Reise der meisten Ballons ist ebenso legitim wie jener des gefunden werdens. Von einem können wir an dieser Stelle berichten!

Von jenem nämlich, der es bis nach Kärnten schaffte, genauer gesagt bis in den Muraunberg, im Süden der Stadt St. Veit an der Glan! In jenen Wald in dem meine Frau am 27. Juli 20017 vergeblich versuchte Schwammerln zu finden. Hartnäckig wie sie nun einmal ist stieg sie weiter bis ins tiefste Dickicht, um dann doch fündig zu werden - die Karte aus Bayern war's, die an der Schnur des roten Luftballons im Gestrüpp lag. An einer Stelle wo sich üblicherweise kaum ein Mensch hinein verirrt!

Die Karte, die einen Weg von mindestens 350 Kilometer (gerade Luftlinie) überstanden hat, die mit der Bitte versehen war, diese an das Brautpaar zu senden, weil dies Glück bringt, muss natürlich an den Absender zurück, was auch geschah. Aufgrund der Besonderheit der Geschichte war es uns auch ein Anliegen, diese Story als positiven Beitrag des Tages an eine Tageszeitung zu senden. Und die Kleine Zeitung Kärnten war dann auch so nett, diesen am 8. August 2017 zu veröffentlichen!

Wir wussten zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass dies das mediale Ende der Aktion war. Denn es ging weiter, und wie!

Laufstrecken in Kärnten: St. Veit - Ranftlhof-Taggenbrunn

Kärnten ist ein Paradies, die Landschaft einzigartig und die Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung unbegrenzt! Laufen kann man hier überall! Nicht nur deshalb habe ich mir vorgenommen, ab sofort und regelmäßig einige Laufstrecken hier im Blog vorzustellen. Bei der ersten handelt es sich um eine meiner Lieblingsstrecken! Sie ist einigermaßen anspruchsvoll, führt vorwiegend durch bewaldetes Gebiet und weist doch so manche Höhenmeter auf.

Track St. Veit: Ranftlhof-Zensweg-Pupitsch-Hunnenbrunn-Sand-Tschirnig
Nachdem die meisten Läufer in St. Veit vom Hallenbad aus starten (sofern sie in Gruppen unterwegs sind) habe auch ich diesen beliebten Treffpunkt als Ausgangspunkt gewählt. Von dort geht es über das Wayerfeld bis zum Schloss Kölnhof. Im ersten Waldstück dann gleich die erste Steigung zum Ranftlhof hinauf. Am Reitgestüt und der - nach wie vor - beeindruckenden "Funder-Villa" vorbei führt die Strecke nach Zensweg.

In Zensweg laufen wir die Wimitzer Straße rechts weg Richtung Kraig, wo wir aber kurz nach dem Marterl zum Hl. Nepomuk wieder rechts zum Wald hin einbiegen. Der Weg nennt sich Schlossweg und führt eben dort hin, zum Schloss Hunnenbrunn, welches als Business-Center adaptiert wurde. Es könnte sich aber lohnen am wunderschön gelegenen Teich Rast zu machen, der in letzter Zeit zu einem wahren Schmuckstück gemacht wurde!

Music in the air! Äh "ear"!

Beim Thema Laufen mit Musik scheiden sich die Geister: Man liebt es oder man hasst es. „Für mich ist Musik wie Doping. Wenn es musikalisch zur Sache geht, motiviert mich das, auch beim Laufen noch einen Zahn zuzulegen“, sagen die einen. „Meine Musik sind die Geräusche der Natur – das Zwitschern der Vögel und das Rauschen des Windes. Dröhnung aus dem Kopfhörer brauche ich da nicht“, entgegnen die anderen.

Die zuletzt getätigte Aussage trift bei mir zu 100% zu. So streife ich bei meinen Läufen vorwiegend durch Wälder meiner Heimat von denen es eine ganze Menge gibt und die bei sommerlichen Temperaturen zudem höchst angenehm wirken. Ich genieße also "Natur pur", höre die Geräusche des Waldes, die Vögel und nehme die Kraft der Umgebung in mich auf. So kann es auch sein, dass ich neben einem kräftigen Baum stehen bleibe, diesen anfasse um so einen Teil seiner Energie aufzunehmen. Ich liebe also die Natur, in die ich glücklicherweise hineingeboren wurde! Würde ich diese so bewusst auch mit Musik in den Ohren erleben? Wohl kaum!